Bachelor of Science, 7 Semester

Interdisziplinär angelegt, vermittelt der Bachelorstudiengang Industrielle Biotechnologie Inhalte und Verfahren der Gentechnik, Mikrobiologie und Biochemie. Das Ziel: der schonende Umgang mit Ressourcen!


Du möchtest Produkte entwickeln, die unsere Umwelt nicht belasten, und ressourcenschonende Verfahren konzipieren? Dann entdecke jetzt den Studiengang Industrielle Biotechnologie!

Der Bachelorstudiengang kombiniert naturwissenschaftliche Kenntnisse mit Kompetenzen in der Verfahrens- und Prozesstechnik. Außerdem stehen Seminare und Vorlesungen zu rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten der Biotechnologie auf dem Stundenplan. 

Das Studium ist äußerst interdisziplinär. Denn es verbindet Inhalte und Verfahren der Gentechnik, Zellbiologie, Mikrobiologie und Biochemie miteinander. Im Zentrum steht die umwelt- und ressourcenschonende Produktion von Biopolymeren und Feinchemikalien, die sowohl als Nahrungsergänzung als auch in Kosmetika oder Biokunststoffen und Pflanzenschutzmitteln benutzt werden.

Praxis ist das A und O der Biotechnologie. Deshalb ist das Studium eng an der beruflichen Praxis orientiert. Natürlich lernst du die Theorie. Einen großen Teil deines Studiums wirst du aber in Laboren oder auf Exkursionen verbringen. 

Und was kannst du danach machen? Du bist IngenieurIn, der/die Bioprozesse zur Erzeugung von Energieträgern und Wertstoffen entwickeln, verstehen und anwenden kann. Du arbeitest an der Schnittstelle der klassischen Ingenieur- und Naturwissenschaften, Verfahrenstechnik, Chemie, Physik und Biologie. Dabei entwickelst du Biotech-Ideen neu oder weiter und kannst einen maßgeblichen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Frau im Labor mit Chromatographiesäule

Der perfekte Themenmix für Allrounder*innen!

Wie der Name schon sagt, lernst du bei uns alles über die industriell eingesetzte Biotechnologie - vor allem solcher Unternehmen, die sie am meisten nutzen: die Energiewirtschaft und die chemische Industrie.

Bei uns wirst du zum Biotech-Experten, aber nicht zum Fachidioten! Wir haben das Studium extra so konzipiert, dass du möglichst nah an der industriellen Realität lernst. Das heißt: Das was du lernst, das wirst du auch später im Beruf brauchen. Clever? Wir nennen das selbstverständlich!

Bei uns lernst du, wie man Alltagsgegenstände, z.B. Verpackungsmaterial, so herstellen kann, dass sie die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Gemeinsam mit dir realisieren wir unterschiedliche Projekte, im Rahmen welcher wir erforschen, welche Materialien für welche Produkte einsetzbar sind.

Auf deinem Stundenplan stehen somit Themen rund um die Bereiche Verfahrenstechnik, technische Mikrobiologie und Chemie. Darüber hinaus bringen wir dir auch wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen bei: Führungskompetenzen, Kommunikationsstrategien und Konfliktlösungstechniken. Besonders wichtig ist uns, dass du lernst, wissenschaftlich zu arbeiten. Mit dem Studium legst du nämlich ein solides Fundament nicht nur für eine Tätigkeit in der Privatwirtschaft, sondern auch für eine universitäre Laufbahn.

Zur besseren internationalen Vernetzung des Studiengangs wird das 4. Semester in Englischer Sprache gehalten. Du kannst dein Studium auch international ausrichten, wenn du das Studienmodell „Bachelor International“ wählst.

Um einen nahtlosen Übergang zwischen angeleiteten Praktikumsversuchen und der selbständigen Arbeit nach dem 5. Studiensemester zu schaffen, arbeitest du während deines Bachelorstudiums auch intensiv an Projektarbeiten. Dabei beschäftigen sich die Studierenden mit vorgegebenen oder selbstgewählten brisanten Fragestellungen, wie zum Beispiel der Wasseraufbereitung in Entwicklungsländern. In diesem Projektbeispiel ist es unseren Studierenden gelungen, durch Arsen verschmutztes Wasser mithilfe von Mikroalgen zu reinigen. Durch Anwendung dieser Technologie kann die Versorgung der Menschen mit unbedenklich trinkbarem Wasser ermöglicht werden. Andere Projektarbeiten befassen sich unter anderem mit dem Abbau von Plastikmüll in den Weltmeeren oder der Entwicklung von Nanocellulose und Hightech-Materialien für Medizin und Technik.

Das Angebot des Studiengangs wird durch ein Praxissemester abgerundet, das bis zu 25% unserer Studierenden im Ausland verbringen. Den Studiengang schließt du mit der Erstellung einer Bachelor-Arbeit ab. 

Du möchtest die Welt und ihren Umgang mit Ressourcen verändern? Dann bist du bei uns bestens aufgehoben. Realitätsnah arbeiten heißt bei uns auch nachhaltig arbeiten. Bei uns lernst du, umwelt-, ressourcen- und klimaschonende Prozesse zu realisieren und den Einsatz von fossilen Rohstoffen zu reduzieren.

Nach deinem Studium erwarten dich produktionsbegleitende, problemlösende oder analytisch forschende Tätigkeiten. Du bist in die Entwicklung innovativer Prozesse in der Industrie oder an Forschungsinstituten in der Prozessplanung und Inbetriebnahme eingebunden. Diese Tätigkeiten übst du, je nach gewählter beruflicher Ausrichtung, im Labor, Büro, Produktionsstätten oder auf Anlagen-Baustellen aus. 

Interview mit Prof. Dr. rer. nat. Schips zum Studiengang Industrielle Biotechnologie an der Hochschule Biberach. Eine Produktion von loqui2 (Computerverlag A.Hoch e.K., Inhaber: Alexander Hoch) für das Stadtmagazin-Ehingen (www.stadtmagazin-ehingen.de) und Alb-Donau-Magazin in Zusammenarbeit mit der Hochschule Biberach.

Interview mit Prof. Dr. Schips

Du willst von den Besten lernen? Unser Professor*innen-Team kombiniert auf einzigartige Weise wissenschaftliches Arbeiten mit Wissen aus der freien Wirtschaft.

Egal also, ob du einen akademischen oder wirtschaftlichen Weg einschlagen möchtest - unser Biotechnologie-Team unterstützt dich ideal bei jeder Spezialisierung!

Modern und innovativ - der Biotech-Campus der HBC

Um die besten Spezialist*innen auszubilden, brauchen wir die beste Ausstattung! Der neue Campus Aspach bietet dir genau das: modernste Labore, innovativ ausgestattete Räumlichkeiten, eine top moderne Bibliothek und eigene Parkplätze. 

Du willst modern und zeitgemäß arbeiten? Dann bist du hier bestens aufgehoben! 

Bachelor IBT Labor
Bachelor IBT Labor

Mit unseren virtuellen Rundgängen kannst du dir gerne selbst ein Bild von den Laboren der Hochschule Biberach machen:

Diese Kombination aus Naturwissenschaften und Technik ist genau das Richtige für dich? Dann bewirb dich jetzt!

Die Studienplätze im Bachelorstudiengang Industrielle Biotechnologie werden in einem zweistufigen hochschuleigenen Auswahlverfahren vergeben.

Stufe 1: Freiwilliges Auswahlgespräch

Du hast die Möglichkeit, an einem freiwilligen Auswahlgespräch teilzunehmen. Dadurch kannst du deine Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung um bis zu 1,0 verbessern. Die Anmeldung für solch ein freiwilliges Auswahlgespräch ist in der Regel bis kurz vor Bewerbungsschluss für die Studiengänge (WS 15. Juli) möglich. Ein Abschlusszeugnis ist nicht notwendig.

Solltest du nicht an dem Auswahlgespräch teilgenommen haben, kannst du dich mit deiner Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung bewerben. Solltest du eine abgeschlossene, einschlägige Berufsausbildung besitzen, verbessert sich deine Durchschnittsnote jedoch um 0,1. Eine weitere Verbesserung deiner Durchschnittsnote kannst du durch eine sogenannte besondere Vorbildung erreichen.

Stufe 2: Auswahlverfahren

Die bis zu maximal um 1,2 verbesserte Note deiner Hochschulzugangsberechtigung ist für die Auswahlentscheidung maßgeblich. Solltest du keinen Studienplatz erhalten, nimmst du automatisch am stattfindenden Nachrückverfahren teil. Du hast noch Fragen zum Bewerbungsprozess? Dann wende dich einfach an Frau Mößle vom Studiengangsekretariat unter der Telefonnummer 07351-582451.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung! Weitere Infos findest du auf der Seite Bewerbung und Zulassung.

Study-Scouts IBT
Study-Scouts IBT

Ich bin Lars Häcker und studiere Industrielle Biotechnologie an der HBC. Nebenher bin ich in der Biotechnologischen Studierendeninitiative aktiv und war bereits AStA-Vorsitzender und somit auch Ansprechpartner für das Studierendenleben in Biberach. Für mich gilt ganz klar: Studieren ist mehr als nur lernen!

lars.haecker@hochschule-bc.de

Warum ich Industrielle Biotechnologie an der HBC studiere?

Ich habe mir die Hochschule am Studieninfotag angeschaut und mir haben die Räumlichkeiten und die familiäre Atmosphäre sofort gefallen. Bei industrieller Biotechnologie ist mir die Laborarbeit besonders wichtig. Diese bietet nicht nur eine wunderbare Abwechslung zu den Vorlesungen, sondern bringt auch wertvolle Erfahrungen und Chancen für den Beruf.

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Ich kenne viele, die nach dem Bachelor direkt in den Beruf eingestiegen sind, zum Beispiel in Laboren, Produktionsstädten und Planungsbüros bei Pharma-, Chemie- und Lebensmittelproduzenten. Ich persönlich möchte noch meinen Master in IBT machen – auch das ist an der HBC möglich.

Mein Insider-Tipp!

Mathe und Chemie sind elementare Grundlagen für diesen Studiengang und du solltest zumindest ein grundsätzliches Verständnis dafür haben. Die letzten Unterrichtsstunden liegen für dich schon länger zurück? Kein Problem - an der HBC gibt es zu Semesterbeginn kostenlose Vorkurse, um dein Wissen aufzufrischen.



Aktuelles

HBC

Der Beginn einer neuen Lebensphase: Hochschule Biberach begrüßt knapp 300 Erstsemester

Jede*r, die*der einmal irgendwo einen ersten Tag hatte – ob an der Schule, auf der Arbeit, im Sportverein oder im Studium – kennt es: Eine Mischung aus Fragezeichen, Zweifeln, Verunsicherung aber auch Vorfreude und Entschlossenheit schwirrt durch den Kopf. Gerade zu Beginn eines Studiums tut sich eine komplett neue Lebensphase auf, die große Veränderung mit sich bringt und somit auch Fragen aufwirft. Was will ich? Welchen Fußabdruck hinterlasse ich? Und: schaffe ich das? „Verunsicherung, Skepsis und Zweifel gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen, die man mitbringen kann für ein erfolgreiches und erfülltes Studium“, begrüßt Prof. André Bleicher, Rektor der Hochschule Biberach, seine 300 Erstsemester im Audimax der Hochschule Biberach.

HBC

Hochschule Biberach und Christoph Martin Wieland-Stiftung veranstalten Ringvorlesung „Lesart Heimat“

Unter dem Titel „Lesart Heimat“ organisiert die Hochschule Biberach (HBC) zusammen mit der Christoph Martin Wieland-Stiftung eine Veranstaltungsreihe. Anlass für diesen gemeinsamen Auf-tritt und das gewählte Thema sind die landesweiten Heimattage, die 2023 in Biberach stattfinden. Die Ringvorlesung „Lesart Heimat“ bietet einen Reigen an Vorträgen, Gesprächen und Lesungen an und ist sowohl für Studierende als auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.